Wissenswertes

Melanie Lutz, am 04.12.2017

gemeinsame Wohnbauentwicklungsplattform für die Stadtregion+

Stadtrat Ludwig: Die Zukunft Wiens erfolgreich in der Metropolregion gestalten

Nicht nur die Wiener Bevölkerung wächst, auch das Wiener Umland entwickelt sich seit Jahren dynamisch.

Schon heute ist die Stadtregion Wien ein eng verflochtener Metropolraum, dessen administrative Grenzen im Alltag der Menschen eine immer geringere Rolle spielen. Die Nachfrage nach qualitätsvollem Wohnraum in gut angebundenen und infrastrukturell ausgestatteten Lagen steigt inner- wie außerhalb der Stadtgrenze und unterstreicht einmal mehr die Bedeutung einer engen Abstimmung und Zusammenarbeit innerhalb der Metropolregion. Grund genug für Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, die Initiative für eine engere Kooperation innerhalb der Stadtregion+ zu ergreifen. Der Stadtrat kündigte im Rahmen des gestrigen Wohnbauforschungstags, der ganz im Zeichen der Metropolregion stand, eine gemeinsame Wohnbauentwicklungsplattform für Wien, Niederösterreich und das Burgenland an. ***

Melanie Lutz, am 01.12.2017

Stadt-Umland-Konferenz Wien/NÖ am 5.12. im Wr. Rathaus

Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen Ländern und Gemeinden

Im Rahmen des Stadt-Umland-Managements (SUM) Wien/Niederösterreich, einer Plattform zur länderübergreifenden Förderung der Entwicklung des gemeinsamen Lebensraumes, laden die beiden Länder auch heuer wieder zur Stadt-Umland-Konferenz, die am Dienstag, 5. Dezember, von 13 bis 17.30 Uhr im Festsaal des Wiener Rathauses stattfindet.

Unter dem Motto „Vernetzte Stadtregion. Initiativen, Vorbilder, Lösungen – Vernetzen, Denken, Handeln“ soll mit dieser SUM-Konferenz das „Netzwerk Stadtregion" forciert und damit die Zusammenarbeit der verschiedenen Initiativen und regionalen Einrichtungen in Niederösterreich und Wien intensiviert werden. Darüber hinaus ist auch die Ebene der Metropolregionen von entscheidender Bedeutung, zumal sich der Standort Wien/Niederösterreich diesbezüglich im Wettbewerb mit anderen europäischen Groß- und Hauptstadtregionen befindet.

Melanie Lutz, am 01.12.2017

Oberösterreich: neue Stadtregionen am Start!

Das EU-Programm „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Österreich 2014 - 2020“ (IWB/EFRE)  unterstützt mit finanziellen Anreizen freiwillige Kooperationen zwischen ländlichen und städtischen Gemeinden: „Das EU-Programm bietet 7,5 Mio. Euro an Kofinanzierungsmittel zur Förderung von Stadt-Umland-Kooperationen“, erläutert Wirtschafts-Landesrat Dr. Strugl bei dessen Präsentation (https://www.land-oberoesterreich.gv.at/169021.htm).

„Nicht Gemeindegrenzen sind entscheidend, sondern bestmögliche Strukturen für die Menschen,“ betont Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl „Durch ihre engen Verflechtungen und ihre wechselseitige Abhängigkeit sind Stadt-Umland-Bereiche für die interkommunale Kooperation bestens geeignet. Oberösterreich ist damit auch ein Vorreiter bei der Umsetzung der österreichweiten ‚Agenda Stadtregionen‘, für die interkommunale Raumentwicklung etwa sind bereits hervorragende Beispiele entstanden“ (https://www.land-oberoesterreich.gv.at/191923.htm).

Insgesamt 13 solcher Kooperationen gibt es bereits in Oberösterreich.

 


V.l.: HR Mag. Gerald Sochatzy, Mag.a Silke Sickinger, DI Heide Birngruber und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl;
Quelle: Land Oberösterreich

Melanie Lutz, am 28.11.2017

Start-up Cityregion - Projekt zu stadtregionaler Gründungsoffensive

Lernen von den Nachbarn

Leoben, Bruck und Kapfenberg, das Regionalmanagement und die Wirtschaftsinitiativen informierten sich in Deutschland über gelungene Start-up-Projekte und funktionierendes Leerstandsmanagement.

LEOBEN, HILDESHEIM. Wie wird man eine gründungsfreundliche Region? Dieser Frage gehen neben Leoben aktuell auch die Städte Bruck und Kapfenberg sowie das Regionalmanagement Obersteiermark Ost beim EU-Projekt „Start-up Cityregion“ nach. Das Ziel dieser Initiative ist eine stadtregionale Gründungsoffensive, die Jungunternehmern den Weg in die Selbstständigkeit erleichtern soll. Gleichzeitig will man damit den Leerstand eindämmen und die Innenstadtflächen beleben.

"meinbezirk.at" gefunden am 28.11.2017 12:18 Uhr

Melanie Lutz, am 10.11.2017

Aktive Stadtregion: Agglomeration Rheintal

Grenzüberschreitender Verein Agglomeration Rheintal gegründet

Die in stadtregionen.at dargestellten urbanen Verflechtungsräume basieren auf einer Abgrenzung der Statisitk Austria. Auf der Website sollen jedoch im Lauf der Zeit immer mehr dieser Stadtregionen die tatsächlichen Kooperationsstrukturen abbilden. Als zweite "Aktive Stadtregion" wurde nach dem "Zukunftsraum Lienzer Talboden" nun die Agglomeration Rheintal kenntlich gemacht.

Bürgermeister, Gemeindepräsidenten sowie Vertreter des Landes Vorarlberg und des Kantons St. Gallen werden in Zukunft Probleme wie Zersiedelung, Landschaftsverbrauch und Verkehrszunahme verstärkt grenzüberschreitend angehen 

Melanie Lutz, am 10.11.2017

NACHLESE: 5. Österreichischer Stadtregionstag

Eine Stadtregion mit Charme!

Von 18. – 20. Oktober dieses Jahres konnten sich die „Rest-Österreicher“ ein von der Sonne gut ausgeleuchtetes Bild davon machen, was in der mit dem Gemeindekooperationspreis 2017 (GEKO) ausgezeichneten Region geleistet wird, wie hoch die Lebensqualität ist und wie rege das Wirtschaftsleben. Auch wenn der Titel der diesjährigen Kooperationsveranstaltung „Ein gutes Leben für die Zukunft“ lautete, war das nicht gleich zu erwarten: Der diesjährige Stadtregionstag begann nämlich mit einem Vernetzungstreffen mit der ÖREK-Partnerschaft „Strategien für Regionen mit Bevölkerungsrückgang“, die sich intensiv mit Lösungen für Räume, die Bevölkerung verlieren, auseinandersetzt. Diese traf sich ebenfalls in Lienz, um sich in einer Dialogveranstaltung über das was ist – aber vor allem über das, was werden kann auszutauschen.

„Stadtumlandkooperationen sind Impulsräume für die ganze Region“, betonte die Landtagsabgeordnete und Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik. „Dadurch werden innovative Reize gesetzt, Infrastrukturen bereitgestellt und Arbeitsplätze geschaffen, wodurch wir wettbewerbsfähiger werden.“  Auch Markus Hopfner, BMLFUW, hielt das Vernetzungstreffen für eine gute Initiative und verwies auf die Handlungsfelder im Österreichischen Raumentwicklungskonzept (ÖREK), denen hier nachgekommen wird: Sicherung der Daseinsvorsorge in ländlichen Gebieten und die Stärkung der Kooperationen zwischen Stadt und Land.

Podiumsgäste vlnr: Bürgermeister Ing. Dietmar RUGGENTHALER, Virgen, RMO-Obmann, Dr. Thomas WENINGER, MLS, Generalsekretär des Österreichischen  Städtebundes, LA Dipl.-Ing. Hermann KUENZ, Land Tirol, Mag. Georg SCHADT, Bundeskanzleramt, Dipl.-Ing. Markus HOPFNER, BMLFUW und LA Bürgermeisterin Dipl.-Ing.in Elisabeth BLANIK, Stadt Lienz

(c) Studios Lichtkammer/Markus Mayr

Melanie Lutz, am 26.09.2017

ROADMAP zu Stadtregionen

Roadmap zur Umsetzung der "Agenda Stadtregionen in Österreich"

Aufbauend auf der "Agenda" und der ÖROK-Empfehlung Nr. 55 "Für eine Österreichische Stadtregionspolitik" wurde die Roadmap zu Umsetzung erarbeitet.

Abbildung 1: Auf dem Weg zu einer Österreichischen Stadtregionspolitik

Die Abbildung zeigt wie „Agenda Stadtregionen“, ÖROK Empfehlung und Roadmap miteinander zusammenhängen. ÖROK‐Empfehlung und Roadmap stehen in Wechselbeziehung zueinander und haben Schnittstellen mit den Ergebnissen und Aktivitäten anderer ÖREK‐Partnerschaften.

Übersichtsdarstellung der Inhalte der Roadmap: /uploads/files/Roadmap_MAP.pdf

Roadmap zur Umsetzung der "Agenda Stadtregionen in Österreich" /uploads/files/RoadmapAgendaStadtregionen_FINAL.pdf

Melanie Lutz, am 26.09.2017

ÖROK: Politische Ebene verabschiedet Empfehlung zu Stadtregionen

Im Frühjahr 2017 wurde die ÖROK-Empfehlung Nr. 55 "Für eine österreichische Stadtregionspolitik" von der politischen Ebene der ÖROK (Österreichische Raumordnungskonferenz) verabschiedet. Sie ist das finale Produkt der ÖREK-Partnerschaft "Kooperationsplattform Stadtregion", die in Form von Stadtregionstagen und entlang der Roadmap zu den Stadtregionen weitergeführt wird.

Alle Informationen dazu finden Sie ab sofort unter:

http://www.oerok.gv.at/raum-region/oesterreichisches-raumentwicklungskonzept/oerek-2011/oerek-partnerschaften/aktuelle-partnerschaften/kooperationsplattform-stadtregion.html

Die Broschüre wird außerdem beim 5. Stadtregionstag in Lienz aufgelegt.

 

Melanie Lutz, am 26.09.2017

Stadtregionen: Finanzierung und Organisation

Workshop „Organisation und Finanzierung von Stadtregionen“

Die ÖREK‐Partnerschaft „Kooperationsplattform Stadtregion“ erarbeitet eine „Agenda Stadtregionen
in Österreich“, in der die aktuellen Herausforderungen für die österreichischen Stadtregionen
dargestellt und relevante Organisationsformen und Finanzierungsmöglichkeiten erläutert werden
sowie anhand ausgewählter Beispiele die Umsetzungspraxis gezeigt wird.

http://www.stadtregionen.at/uploads/filesshares/1_Einladung_Programm_WS_Stadtregionen_20150226.pdf
Um die spezifischen Fragen nach geeigneten Organisationsformen und insbesondere der Finanzierung
stadtregionaler Kooperationen in der „Agenda“ möglichst praxisnahe zu behandeln, wurde im Rahmen
der Partnerschaft ein Workshop mit Vertreterinnen und Vertretern der berührten Gebietskörperschaften
und Ressorts sowie weiteren Expertinnen und Experten veranstaltet. Dieser sollte dazu
dienen, das vorhandene Wissen über und die Anforderungen an die Organisation und Finanzierung
stadtregionaler Kooperation auszutauschen und zu vertiefen, um praxisnahe und
umsetzungsorientierte Vorschläge für konkrete Maßnahmen zu erarbeiten.

Die Ergebnisse flossen in weiterer Folge in die „Agenda Stadtregionen in Österreich“ ein, die im Herbst 2015 beim „3. Stadtregionstag“ in Wien präsentiert
wurde.

Melanie Lutz, am 22.08.2016

NACHLESE: 4. Österreichischer Stadtregionstag von 12. - 14. Oktober 2016 in Bregenz und Vorarlberg

Österreichs FachexpertInnen für Stadtregionen berieten gemeinsam mit der Politik über die Zukunft österreichischer Stadtregionen.

Der 4. Österreichische Stadtregionstag fand am Donnerstag, 13. Oktober 2016, im Festspielhaus in Bregenz statt. Das Rahmenprogramm startete am Mittwoch, 12. Oktober 2016, und endete mit einer ausgiebigen Exkursion in die Vorarlberger Stadtregionen am Freitag, 14. Oktober 2016.

Vorarlberg ist mit der Vision Rheintal und den zahlreichen Regios (Vorderland-Feldkirch, ImWalgau, Bregenzerwald,...) ein Vorreiter hinisichtlich der Kooperation über die Gemeindegrenzen hinweg. Neben Ihren bisherigen Erfahrungen erzählten die BürgermeisterInnen und PlanerInnen auch über geplante Projekte wie die Kulturhauptstadt-Bewerbung oder das gemeinsame Agglomerationsprogramm mit der Schweiz . Neben den klassischen Raumordnungs- und Kooperationsthemen wurde auch von gemeinsamen Strategien bei der Flüchtlingsunterbringung berichtet.

Neben Bregenz wurden während der Exkursionen und Mobilen Workshops die Städte und Gemeinden Dornbirn, Bildstein, Lustenau, Feldkirch, Rankweil, Lauterach und Lochau besucht. Die TeilnehmerInnen erhielten einen lebendigen und umfassenden Überblick über die Zusammenarbeit und laufende Projekte in den Vorarlberger Stadtregionen und Regios.